Namibia – Wüstenland und Heimat von Musikern wie Kareke Henguva, Ras Sheehama und Gazza

Von der Savanne bis zum Meer, vom Meer bis zur Wüste und bis zum Nachtlager unter dem Wüstenmond. Namibia ist so groß, breit und oft voller Einsamkeit, dass wir fast immer zwischen Technologie und Konflikt leben. Und doch ist Windhoek oft sehr beschäftigt. Supermärkte, Geschäfte und Einkaufszentren vermehren sich, in Straßencafés gibt es praktisch keinen freien Platz. Überall tauchen neue Gebäude auf, so dass die Spuren der Kolonialzeit im Vergleich zu den Traditionen und der Kommunikation der Neuzeit eine bedeutende Veränderung darstellen.

Die Alte Feste, ehemaliges Zentrum einer deutschen Kolonialmacht, wird heute vom Independence Memorial Museum überschattet, einem der beeindruckendsten und wichtigsten Gebäude der Region und des Landes, das die Windhoekers noch immer als „Waschmaschinen“ bezeichnen. Der junge multinationale Staat ist zu Recht stolz darauf, dass der Übergang nach der Unabhängigkeit 1990 friedlich verlief.

Im alten deutschen Bahnhof ist es ruhig. Der gesamte Schienenverkehr wird derzeit auf Gleis 1 abgewickelt, vier Abfahrten pro Tag. Der „Desert Express“ in Swakopmund fährt nur am Freitag und Samstag. Alles scheint sehr entspannt.

In Namibia spielen lokale Zutaten in Bars eine größere Rolle – wie Austern aus der Walvis Bay oder Omajova-Pilze aus Otjiwarongo. Grüner Spargel stammt aus Swakopmund und Kräuter wie Minze und Koriander von einem Bio-Bauernhof in der Nähe von Windhoek.

In Restaurants wird der Tintenfisch in dünnen Scheiben mit einer Dillsauce geliefert. Zum Beispiel fühlte sich jeder, der das The Social Restaurant in Windhoek besuchte, wie in einem guten Restaurant in Paris oder Wien.

Der Star unter den Köstlichkeiten ist N’abbas – der Kalahari-Trüffel. Der im Wüstensand wachsende Pilz wird zwischen März und Mai in den guten Restaurants von Windhoek serviert, zum Beispiel fein gehackt oder als Trüffeleintopf auf einem Lammsalat.

Die kulinarische Seele Namibias

In der N.I.C.E. Lounge von Tinus Adriaanse erinnert an köstliche Gerichte aus Fischeintopf und Sashimi, aber auch die marokkanische Lammkeule mit Aprikosen-Couscous ist ein Gericht für die hervorragende kulinarische Note. Das Oryx-Steak, ein Klassiker der namibischen Küche, wird nicht mit Bratkartoffeln, sondern mit Rucola und Vinaigrette serviert.

Viele junge namibische Köche kommen aus einfachsten Verhältnissen. Sie kennen keine Gewürze wie Rosmarin, Thymian und hausgemachten Salbei. Bis zur Unabhängigkeit im Jahr 1990 wurde der Zugang zu Bildung für Schwarze erschwert, und es gab praktisch keine Bildung in der Hotelbranche.

Der Boom in der Gastronomie ist nicht nur in Windhoek zu spüren, sondern auch in Swakopmund und anderen Städten zwischen der Namib-Wüste und dem Atlantik. Namibische und internationale Gerichte von höchster Qualität werden vor den Gästen in den meist offenen Küchen zubereitet.

Die Fußgängerbrücke am Swakopmund Pier im Jahr 1905 wurde ebenfalls vor einiger Zeit neu gestrichen – und serviert ausgezeichnetes Essen. Während die Abendsonne am Horizont ins Meer sinkt, bringen die Kellner Knoblauchaustern, frischen Krabbensalat, Knöchel und gebackenen Kabeljau mit. Aber die Abende sind nicht nur ein echtes Abenteuer im Mondlicht, sondern auch in den Hotels. Die aktuellen Empfehlungen umfassen moderne und neue Themenhotels.

Ongava Lodge

Die Ongava Lodge ist eine der exklusivsten Luxus-Lodges in der Etosha-Region und liegt nicht weit südlich des Andersson-Tors. Ongava ist eigentlich in zwei Gebäude unterteilt: Die Haupt-Ongava-Lodge ist eine Sammlung von Safari-Chic-Chalets, die ein kleines Wasserloch umgeben, während das Ongava-Zeltlager acht Zelte im ostafrikanischen Stil hat, die etwas tiefer im Busch liegen.

Onguma Etosha Aoba Lodge

Diese friedliche Lodge ist Teil des 70 km² großen privaten Onguma Game Reserve, 10 km östlich des Von Lindequist Gate. Es befindet sich im Tamboti-Wald neben einem trockenen Flussbett. Das Anwesen besteht aus 10 Chalets, die sich mühelos in die Umgebung des Flusses einfügen. Die Atmosphäre ist friedlich und entspannend, und die Hauptlodge lädt Sie ein, nach einem langen Safari-Tag mit anderen Gästen zu entspannen.

Rastplatz Olifantsrus

Das eingezäunte Olifantsrus ist die letzte Ruhestätte von Etosha im kürzlich eröffneten westlichen Teil des Parks. Es befindet sich auf einer alten Elefantenentsorgungsstelle, auf der noch einige der grausamen Utensilien ausgestellt sind. Es gibt einen kleinen Kiosk, anständige Plätze und eine schöne, erhabene Haut mit Blick auf die Wüste.

Dolomitenlager

Das Dolomitenlager wurde kürzlich in einem Gebiet eröffnet, das zuvor westlich von Etosha lag und in seiner felsigen Umgebung wunderschön geschnitzt ist. Die Unterbringung erfolgt in strohgedeckten Chalets, darunter einige Zelte mit eigenem Pool. Wenn Sie dort wild lebende Tiere beobachten, müssen Sie nicht aufstehen.